• Ergotherpie in der Pädiatrie
  • Ergotherapie in der Neurologie
  • Ergotherapie in der Geriatrie
  • Ergotherapie in der Orthopädie
  • Ergotherapie in der Arbeitstherapie
  • Ergotherapie in der Psychiatrie
  • Ergotherapie in der Rheumatologie
  • Marburger Konzentrationstraining
  • Ergotherpie in der Pädiatrie

    Ergotherapie in der Pädiatrie wendet sich an Kinder vom Säuglings- bis ins Jugendlichenalter, wenn ihre Entwicklung verzögert ist, sie in ihrer Selbständigkeit, Beweglichkeit und Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Behinderung bedroht oder betroffen sind.
  • Ergotherapie in der Neurologie

    Zielsetzung der Ergotherapie ist das Wiedererlangen sowie der Erhalt der Handlungsfähigkeit und damit größtmöglicher Selbständigkeit und Unabhängigkeit von Hilfen und Hilfspersonen sowohl im täglichen Leben als auch im Beruf.
  • Ergotherapie in der Geriatrie

    Der Arbeitsbereich der Ergotherapie in der Geriatrie wird durch das umgrenzte Alter der Patienten und die damit einhergehenden, altersbedingten körperlichen und geistigen Einschränkungen bestimmt.
  • Ergotherapie in der Orthopädie

    Die Ergotherapie behandelt in diesem Fachgebiet Patienten aller Altersstufen mit Störungen aus den Bereichen der Orthopädie, Traumatologie und Rheumatologie.
  • Ergotherapie in der Arbeitstherapie

    Die Arbeitstherapie ist ein Behandlungsfeld der Ergotherapie, in dem Arbeit unter wirklichkeitsnahen Bedingungen als Mittel der Therapie eingesetzt wird. Dabei wechselt der Patient zunehmend aus der Rolle des Behandelten in die des Handelnden.
  • Ergotherapie in der Psychiatrie

    Die Ergotherapie behandelt in diesem Fachbereich Patienten aller Altersstufen mit psychotischen, neurotischen, psychosomatischen Störungen und Suchterkrankungen.
  • Ergotherapie in der Rheumatologie

    Der Begriff Rheumatismus ist eine Sammelbezeichnung für eine große Zahl bestimmter Erkrankungen im Bereich des Bewegungsapparates. Rheumatische Erkrankungen gehen in der Regel mit Schmerzen und Funktionseinschränkungen einher und betreffen meist den ganzen Körper.
  • Marburger Konzentrationstraining

     Das MKT wurde bereits in den 1990er-Jahren entwickelt und am Psychologischen Institut der Phillips-Universität Marburg evaluiert. Entwickelt wurde es für Kinder, die in Kindergarten oder Schule leicht ablenkbar sind und häufig Schwierigkeiten bei den Hausaufgaben haben.

Unser Ziel: Patientenzufriedenheit

Durch den aktiven Beitrag aller unserer Mitarbeiter zur Patientenzufriedenheit ist die Patienten-orientierung oberstes Ziel unserer täglichen Arbeit. Dies gelingt uns durch eine individuelle Qualitätsprüfung und der stetigen Kommunikation zwischen unserem Team und den Patienten.

Wir kommen zu Ihnen

Sie können nicht zu uns in die Praxis kommen? Kein Problem, wir kommen auch gerne  zu Ihnen: Wir behandeln Kassen- und Privatpatienten sowohl in unserer Praxis, als auch in pädagogischen Tagesstätten für Kinder bzw. in Alten- und Pflegeheimen.

Herzlich Willkommen
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Ergotherapie in der Pädiatrie wendet sich an Kinder vom Säuglings- bis ins Jugendlichenalter, 
wenn ihre Entwicklung verzögert ist, sie in ihrer Selbständigkeit, Beweglichkeit und Handlungsfähigkeit eingeschränkt oder von Behinderung bedroht oder betroffen sind.

Die Ziele der ergotherapeutischen Maßnahmen in der Pädiatrie

Der individuelle Entwicklungsstand des Kindes oder des Jugendlichen bildet den Ausgangspunkt aller 
Maßnahmen. Behandelt wird je nach Störungsbild, Entwicklungsstand und sozialem 
Umfeld. Die Behandlung erfolgt in Anlehnung an verschiedene Behandlungskonzepte bzw. –ansätze wie z. B.  
Jean Ayres (Sensorische Integrationstherapie), Marianne Frostig oder Maria Montessori.

  • Verbesserung des situationsgerechten Verhaltens, größtmögliche Selbständigkeit im 
Alltag, in der Schule, im Umfeld
  • Verbesserung der Beziehungs- und Interaktionsfähigkeit
  • Verbesserung der Belastungsfähigkeit, der Konzentration und der Ausdauer
  • Entwicklung und Verbesserung der Grob- bzw. Feinmotorik, Sinneswahrnehmung, 
Wahrnehmungsverarbeitung
  • Verbesserung der Bewegungsabläufe, der Tonusregulation und der Koordination
  • Stärkung von Motivation und Interesse
  • Integration in Familie und Umwelt inkl. der intensiven Auseinandersetzung mit 
der Umwelt und der Kompensation bleibender Defizite

 

Was beinhaltet die Ergotherapie in der Pädiatrie?

Aufgabe der Ergotherapie in der Pädiatrie ist das Training von alltagsrelevanten und die Entwicklung fördernden Handlungen wie handwerkliche spielerische Tätigkeiten, gestalterisch-musische Prozesse sowie die Schulung und Förderung von motorischen und sensorischen Bereichen.

Wichtig dabei ist die Einbeziehung des sozialen Umfeldes des Kindes in einer interdisziplinären Zusammenarbeit, also mit Ärzten, Erziehern, anderen Therapeuten aber vor allem mit den Eltern.


Der Arbeitsbereich der Ergotherapie in der Geriatrie wird durch das umgrenzte Alter der 
Patienten und die damit einhergehenden, altersbedingten körperlichen und geistigen Einschränkungen bestimmt. Aber auch gesellschaftliche Faktoren wie z. B. das grundsätzliche 
Ansehen alter Menschen in ihrem sozialen Umfeld oder die Tendenz zur institutionellen Betreuung von Pflegebedürftigen beeinflussen die Arbeit sehr stark.

Vielfach bestimmen unter anderem folgende Faktoren die Lebenssituationen von älteren Menschen

  • Abnahme der körperlichen, geistigen und psychosozialen Fähigkeiten
  • Mehrfacherkrankungen (Multimorbidität)
  • Nachlassen der Funktionen der Sinnesorgane (Sehen, Hören, ...)
  • Verlust von Partner, Wohnung oder Wohnumfeld, materiellen Werten, Selbstbestimmung 
und Eigenverantwortung, usw.
  • erschwerte Teilnahme am öffentlichen Leben
  • Gefahr von Vereinsamung

Diese Faktoren und die Fülle an möglichen akuten und chronischen Krankheitsbildern aus
nahezu allen medizinischen Fachbereichen bestimmen die Zielsetzung und die daraus folgenden Maßnahmen der Ergotherapie.

 

Was sind die Ziele ergotherapeutischer Maßnahmen in der Ergotherapie?

Die ergotherapeutischen Ziele sind handlungs- und alltagsorientiert und miteinander verzahnt. Diese Ziele werden gemeinsam mit den Betroffenen und eventuell deren Angehörigen unter Berücksichtigung ihrer persönlichen Lebenserfahrung, ihrer Lebensumstände und ihrer individuellen Bedürfnisse festgelegt.

Sie beinhalten die Wiederherstellung, Verbesserung und Erhaltung von/durch

  • Grob- und Feinmotorik, Koordination, Kraft, Ausdauer und Gelenkschutz, Wahrnehmungsverarbeitung, sensorische Integration
  • Erhaltung der Grundmobilität und der Geschicklichkeit
  • Körperwahrnehmung und Sensibilität
  • Aktivierung und Förderung geistig kognitiver und neuropsychologischer Fähigkeiten
  • sozio-emotionale Kompetenzen, Interaktionsfähigkeit, Ausdrucksverhalten
  • Schienenversorgung, Hilfsmittelversorgung, /-schulung, /-anpassung
  • Selbstständigkeit, Alltagsbewältigung (z. B. Trinken, Körperpflege und Bekleidung, 
Fortbewegung), Beratung der Angehörigen,
  • Hilfen zur Anpassung des Wohnumfeldes und Versorgung mit den notwendigen Hilfsmitteln
  • Grundarbeitsfähigkeiten, Belastungserprobung
  • Umfeldanpassung (Wohnraum/Arbeitsplatz), Erhaltung der Kontaktfähigkeit, Kommunikation und Orientierung
  • psychische Stabilisierung und Hilfestellung zur Verarbeitung veränderter Lebensumstände und von Verlusten


Die einzusetzenden Maßnahmen unterscheiden sich im Grundsatz nicht von denen 
der Fachbereiche Orthopädie, Traumatologie, Rheumatologie, Neurologie oder 
Psychiatrie, müssen aber in besonderem Maße der speziellen Situation alter 
Menschen, wie oben kurz skizziert, Rechnung tragen. Die Ergotherapeutin ist in 
der Geriatrie vor allem besonders gefordert, sich mit den Grenzen ihrer 
therapeutischen Möglichkeiten auseinanderzusetzen.


Die Arbeitstherapie ist ein Behandlungsfeld der Ergotherapie, in dem Arbeit unter wirklichkeitsnahen Bedingungen als Mittel der Therapie eingesetzt wird. Dabei wechselt der Patient zunehmend aus der Rolle des Behandelten in die des Handelnden. Menschen die aufgrund körperlicher, geistiger oder psychischer Erkrankungen in Ihrer Arbeitsfertigkeit beeinträchtigt sind, werden arbeitstherapeutisch behandelt.

Unsere Aufgabe hierbei ist es, die Arbeitsfähigkeit des Patienten zu erreichen

Dazu schaffen wir Rahmenbedingungen und Übungsbereiche und entwickeln dementsprechende Förderprogramme. Zusammen mit unseren Patienten verfolgen wir Strategien zur Verbesserung bzw. Wiederherstellung von

  • Grundarbeitsfähigkeiten wie Ausdauer, Konzentration, Tages- und Zeitstrukturierung
  • sozialen Fähigkeiten wie Kontakt-, Durchsetzungs- und Anpassungsfähigkeit, Selbstvertrauen oder Entscheidungsfähigkeit
  • motorischen Fähigkeiten wie Feinmotorik, Geschicklichkeit und körperliche Belastbarkeit
  • instrumentelle und individuelle Kompetenzen (z. B. Rechnen, Schreiben, Organisieren)
  • Alltagskompetenzen


Zu den Aufgaben eines Arbeitstherapeuten gehört es, eine Arbeits- und Berufsanamnese zu 
erstellen, Anforderungs- und Eignungsprofile zu entwickeln, realitätsorientierte Trainingsangebote und Belastungserprobungen durchzuführen, über Möglichkeiten der (Wieder-) Eingliederung in das Arbeitsleben zu informieren, den Klienten an einer neuen Arbeitsstelle 
zu betreuen und diesen Arbeitsplatz ggf. individuell anzupassen.


Der Begriff Rheumatismus ist eine Sammelbezeichnung für 
eine große Zahl bestimmter Erkrankungen im Bereich des 
Bewegungsapparates. Rheumatische Erkrankungen gehen in der Regel mit Schmerzen und Funktionseinschränkungen einher und betreffen meist den ganzen 
Körper.

Vor allem das entzündliche Gelenkrheuma (Polyarthritis) 
und der Morbus Bechterew ziehen den ganzen Bewegungsapparat in Mitleidenschaft und betreffen den Menschen in seinem ganzen Lebensumfeld. Die eigentlichen Ursachen 
sind nach wie vor nicht vollständig geklärt. Grundsatz der ergotherapeutischen Maßnahmen ist, dem Betroffenen in seinem Bemühen 
um größtmögliche Selbständigkeit und Unabhängigkeit und gegen eine drohende Invalidität zu unter
stützen. Überdies soll sein Wille zur aktiven Mitarbeit gestärkt werden.

 

Gelenke schützen

Der Gelenkschutz gilt als ein übergeordnetes Prinzip der Behandlung und sollte die therapeutischen 
Maßnahmen immer einleiten. Er ist im Wesen eine vorbeugende Maßnahme und entfaltet seine Wirksamkeit also am ehesten, wenn der Patient schon zu Beginn der Erkrankung darin geschult wird. 
Alle weiteren Behandlungsmaßnahmen sollen dann auf der Basis seiner Regeln durchgeführt werden.

Die Ergotherapie bei rheumatischen Erkrankungen wird zu 
unterschiedlichen Zeitpunkten durchgeführt. Nach der Diagnosestellung ist eine Gruppentherapie zum Gelenkschutztraining sinnvoll. Ein allgemeines Funktionstraining ist mit begrenzten Behandlungsserien immer 
wieder im Verlauf der Krankheit indiziert, ebenso die 
Versorgung mit Schienen und die Beratung über entsprechende Hilfsmittel und Kompensationsstrategien.

Der jeweilige Zeitpunkt richtet sich nach dem individuellen 
Verlauf und den Notwendigkeiten im Alltag des Betroffenen. Ein spezielles Funktionstraining inkl. Schienenversorgung und Hilfsmittelberatung sowie Training im 
lebenspraktischen Bereich wird nach Operationen z. B. an einzelnen Gelenken durchgeführt. Wir führen diese Behandlung in Gruppen- und Einzeltherapie durch.

Zielsetzung der Ergotherapie ist das Wiedererlangen sowie der Erhalt der Handlungsfähigkeit und damit größtmöglicher Selbständigkeit und Unabhängigkeit 
von Hilfen und Hilfspersonen sowohl im täglichen Leben als auch im Beruf.

Es gibt in der Ergotherapie typische Behandlungsverfahren und -strategien, 
die alle darauf abzielen, die Handlungsfähigkeit wieder aufzubauen. Wenn zum Beispiel eine vollständige Genesung nicht erreicht werden kann, können einerseits Ersatzmöglichkeiten für die Entwicklung alternativer Lösungen angestrebt werden, andererseits können manche Störungsbilder direkt behandelt und grundlegend verbessert werden.

Auf Wunsch der Betroffenen nehmen Ergotherapeuten auch Kontakt zu Institutionen wie Beratungsstellen, Tageskliniken, Tagesstätten, Pflegediensten oder Selbsthilfegruppen auf, um die erforderlichen Maßnahmen abzustimmen. Die Ergotherapie 
wird auf ärztliche Verordnung auch als Hausbesuch durchgeführt.

Behandlung des zentralen Nervensystems

In der Neurologie werden vor allem Erkrankungen des zentralen Nervensystems,
 also des Rückenmarks und des Gehirns, behandelt.

Dazu gehören unter anderem:

  • Schlaganfall
  • Schädel- Hirn- Verletzungen (z. B. nach einem Unfall)
  • Rückenmarksverletzungen und -erkrankungen (z. B. Querschnittlähmung)
  • Morbus Parkinson
  • Multiple Sklerose
  • Polyneuropathie und ähnliches


Neurologische Erkrankungen und Verletzungen weisen in der Regel sehr komplexe Störungsbilder auf. Diese Störungsbilder bilden sich vergleichsweise langsam und 
nur selten vollständig zurück. Die Schwierigkeiten können sowohl einzeln als auch in Kombination auftreten. Im ungünstigsten Fall kann der Betroffene nicht mehr alleine in seiner Wohnung leben, seinem Beruf nachgehen oder seine Freizeitbeschäftigung ausüben.

Die Erfahrung hat gezeigt, dass nur bei wenigen Erkrankungen eine vollständige Rückbildung der Phänomene zu erwarten ist. Daher ist die Beratung des Betroffenen und seines Umfeldes, sowie das behutsame Erweitern von Tätigkeitsfeldern in seinem Alltag eine der wichtigsten Aufgaben der Ergotherapie.

Für die betroffene Person selbst kann dabei der selbständige Gang zur Toilette im Vordergrund stehen, während für einen anderen das Auto- oder Fahrradfahren von herausragender Wichtigkeit ist. Vielleicht sind es aber auch scheinbare Kleinigkeiten wie das Essen mit Messer und Gabel oder das unabhängige Einkaufen gehen. Um die vorrangigen Ziele und ihre Teilschritte eingrenzen zu können steht zu Beginn der 
Behandlung die Befunderhebung, aus der sich die Behandlungsziele ergeben.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit!

Unsere gute Organisation ist wichtiger Bestandteil unseres Angebotes für Sie.

Terminsicherheit, Pünktlichkeit und eine verbindliche als auch vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Kunden/Patienten, Ärzten, Lieferanten und Kollegen ist ein wichtiger Erfolgsbaustein unserer Praxis.

Wir sindve logod Mitglied im Deutschen Verband der Ergotherapeuten e.V.

Unsere Aufgabe

Menschen dabei zu unterstützen, die größtmögliche Unabhängigkeit und Selbstständigkeit für Alltag und Beruf (wieder-) zu erlangen.

Kontakt

Ergotherapie Maibach

Sonnenstraße 2, 87527 Sonthofen

+49 (0) 8321 / 78 75 19

+49 (0) 8321 / 78 76 24

Mo-Fr: 08 - 18 Uhr | nach Vereinbarung

info@ergotherapie-maibach.de